Footprint-Entscheidungen in Zeiten geopolitischen Wandels:
Worauf es bei der nächsten Standortentscheidung ankommt

August 2026 / 14 Min. Lesezeit / AM&M x Pangea Intelligence /

Wer heute ein Werk errichtet, kalkuliert stillschweigend, dass es dort zwei Jahrzehnte lang wirtschaftlich produzieren kann. Auf dieser Annahme ruht die klassische Footprint-Optimierung, und der geopolitische Wandel hat genau diese Annahme unsicher gemacht. Die Aufgabe bleibt dieselbe, den richtigen Standort für die Produktion zu finden, nur muss sie ohne die Gewissheit auskommen, dass die Rahmenbedingungen über die gesamte Amortisationszeit halten.

Jahrzehntelang folgte Footprint-Optimierung einer einfachen Aufteilung: Volumenfertigung dorthin, wo Lohn, Energie und Steuern günstig sind, Entwicklung und Hightech bleiben im Heimatmarkt. Solange Zollsätze, Exportregeln und Energiepreise berechenbar blieben, hat diese Aufteilung gehalten. Sie setzt allerdings voraus, dass sich die Rahmenbedingungen langsamer ändern als die Anlage abgeschrieben wird.

Martin Kieckebusch
Wer heute Standorte nach reiner Kostenmatrix wählt, optimiert für die Rahmenbedingungen der 2010er Jahre.
Martin KieckebuschAM&M Business Advisory

Am Ende dieses Papiers steht ein Cockpit, das beide Achsen zusammenführt, Kosten und geopolitisches Risiko: 16 europäische Standorte mit tagesaktuell gerechneten Pangea Risk Scores, dazu Zeithorizont, Risikogewicht und Stressaufschlag als Regler.

Direkt zum Cockpit ↓
01

Die Volatilität ist strukturell geworden

Über den größten Teil des vergangenen Jahrzehnts verhielt sich handelspolitische Unsicherheit episodisch: Sie stieg bei Schocks wie dem Handelskrieg 2018 oder der Pandemie 2020 steil an und kehrte danach auf ihr Grundniveau zurück. Seit 2024 liegt sie dauerhaft ein Vielfaches über ihrer früheren Spanne. Ein Grundniveau, auf das sie zurückfallen könnte, ist seither nicht mehr erreicht worden.1,7

Für die Standortentscheidung hängt daran der Umgang mit der Zeit: Ein zyklischer Schock erlaubt, am Plan festzuhalten und die Investition zu verschieben, bis sich die Lage beruhigt. Nach zwei Jahren auf erhöhtem Niveau ist der Zeitpunkt dieser Beruhigung offen. Wer die Investition daran knüpft, vertagt sie auf unbestimmte Zeit.

Gewandelt hat sich auch, welche Art von Risiko dominiert. Bis vor Kurzem war es Handelspolitik, und die ist zumindest teilweise verhandelbar und terminierbar. Seit Anfang 2026 steht geopolitische Instabilität an dieser Stelle, getragen von Energiemärkten, Meerengen und Blockbildung.2 Für die Planung ist das der schwierigere Fall: Ein Zollsatz lässt sich in die Kalkulation einsetzen, sobald er verkündet ist, während eine blockierte Meerenge weder Termin noch Höhe kennt.

Ein Teil des Risikos trägt bereits ein Datum

Einzelne Ereignisse dieses Wandels stehen allerdings im Kalender, mit Stichtag und Schwellenwert. Dieser Teil des Risikos lässt sich beziffern, bevor er eintritt.

Seltenerd-Exposition
>80%
der großen Firmen Europas, max. drei Stufen bis China
Stichtag
10.11.26
Aussetzung der Exportkontrollen läuft aus
Schwelle
0,1%
Materialanteil macht lizenzpflichtig

EZB Economic Bulletin 6/2025; MOFCOM/GAC Ankündigungen Nr. 55-58, 61 und 62, Aussetzung Nr. 70

Alle drei folgenden Regelungen setzen nicht am Ort der Fertigung an, sondern am Material, an der Rechtsgrundlage und am Transportweg. Damit schützt der Standortwechsel allein nicht mehr vor ihnen, und das trifft jede Verlagerung, die als Ausweichmanöver gedacht war.

AExportkontrollen greifen jetzt über Grenzen hinweg

Im Oktober 2025 hat China seine Exportkontrollen auf seltene Erden ausgeweitet und erstmals eine extraterritoriale Lizenzpflicht eingeführt: Schon 0,1% chinesischer Magnet- oder Verarbeitungsbestandteile machen ein im Ausland gefertigtes Produkt lizenzpflichtig. Die Kontrollen sind bis zum 10. November 2026 ausgesetzt, das Lizenzregime auf sieben mittlere und schwere Seltenerd-Elemente aus dem April 2025 lief nie aus. Die Aussetzung ist damit eine taktische Pause mit Ablaufdatum.9,10

BZölle sind dauerhaft, ihre Rechtsgrundlage ist es nicht

US-Zölle sind zum stehenden Merkmal der Handelspolitik geworden, ihre juristische Basis wechselt sprunghaft: Der Supreme Court kippte im Februar 2026 die Notstandszölle, seit April erstattet die Zollbehörde rund 166 Milliarden US-Dollar an etwa 330.000 Importeure zurück. Den Ersatz, einen auf 150 Tage befristeten 10%-Pauschalzoll nach Section 122, kippte das Handelsgericht im Mai ebenfalls, erhoben wurde er trotzdem bis zum Fristablauf Ende Juli, weil das Berufungsgericht das Urteil aussetzte. Robust stehen vor allem die sektoralen Zölle auf Stahl, Aluminium und Kupfer. Ein fester Zollsatz ist keine tragfähige Kalkulationsgrundlage mehr.11,12

CDer Umweg über Drittländer verliert seine Sicherheit

Die China-plus-eins-Logik ist nicht mehr verlässlich: Die USA belegen Transshipments über Vietnam mit 40% Zoll, gegenüber 20% auf reguläre vietnamesische Importe, und auch das Rahmenabkommen vom Oktober 2025 lässt offen, was rechtsverbindlich als Transshipment gilt. Wer heute einen Ausweichstandort in einem Drittland aufbaut, weiß deshalb nicht, ob dessen Lieferungen später als Transshipment eingestuft werden.13

Felix Kleiner
Wenn ein Risiko ein Datum hat, hilft die Eintrittswahrscheinlichkeit nicht weiter. Dann zählt nur, was der Standort am 10. November 2026 kostet.
Felix KleinerPangea Intelligence
02

Das klassische Optimum hat eine kurze Halbwertszeit

Die klassische Standortmatrix ruht auf Kostendimensionen. Eine eigene Achse für geopolitisches Risiko fehlt, weil es lange als weicher Hintergrundfaktor galt, den man nicht beziffern konnte. McKinsey führt inzwischen eine dritte Kräftegruppe: geopolitisch getriebene Faktoren mit Steueranreizen, Exportkontrollen, Investitionsbeschränkungen und Zöllen als Instrumenten.14 Jedes dieser Instrumente hat einen Preis in Euro, das Argument, geopolitisches Risiko lasse sich nicht beziffern, trägt damit nicht mehr.

Klassische Standortanalyse

  • Lohnkosten
  • Energiekosten
  • Steuer- & Abgabenlast
  • Infrastruktur
  • Fachkräfte
  • Marktzugang
+

Die neue Faktorkategorie

  • Exportkontrollen
  • Sanktionsexposure
  • Zoll- & Handelspolitik
  • Politische Stabilität
  • Kritische Handelsrouten
  • Partnerkonzentration

Wie viel Kapital an dieser Achse hängt, zeigt der deutsche Bestand: Allein die Direktinvestitionen in China summieren sich auf rund 110 Milliarden Euro, deren Ertragserwartung sich mit jeder Eskalation verschiebt.6

Auch bei den Kosten, der eigentlichen Stärke der klassischen Rechnung, trägt die Momentaufnahme nicht weit: Reine Stückkostenvergleiche verfehlen die tatsächlichen Standortkosten um 20 bis 30%, sobald Fracht, Zölle, Bestandskosten, Qualität und Wechselkurse hinzukommen.15 Und der Lohnkostenvorteil, der einfachste Baustein dieser Rechnung, schrumpft, während die Anlage noch abgeschrieben wird.

Die meisten Standortvergleiche rechnen mit den heutigen Lohnkosten und setzen sie stillschweigend konstant. Nach Eurostat sind die Arbeitskosten in der Industrie zwischen 2016 und 2025 in Bulgarien um 11,2% pro Jahr gestiegen, in Rumänien um 10,6% und in Polen um 8,8%, in Deutschland dagegen nur um 2,9%.16 Slowenien, der teuerste dieser Standorte, steht heute bei 30,40 Euro je Stunde und wächst mit 6,8% pro Jahr: über einen Investitionshorizont von zehn Jahren landet es bei 58,80 Euro und liegt damit über dem deutschen Niveau von heute.

Wie schnell der Lohnvorteil schmilzt

16 europäische Standorte, Investitionshorizont frei wählbar

203610 Jahre
Land Lohn heute Wachstum p.a. Lohn 2036 Vorteil vs. DE
Eurostat, Gesamtarbeitskosten je Stunde in der Industrie (lc_lci_lev, NACE B-E), Stand 2025. Wachstum p.a. ist die beobachtete Rate 2016 bis 2025 aus derselben Reihe, die Fortschreibung setzt sie konstant fort. Mit * markierte Reihen sind stark wechselkursgetrieben, ihre Fortschreibung trägt entsprechend weniger.

Die Rangfolge, die eine Kostenoptimierung heute ausweist, hält keine zehn Jahre: In derselben Fortschreibung rückt Griechenland, dessen Arbeitskosten mit nur 1,4% pro Jahr wachsen, vom neunten auf den zweiten Platz der günstigsten Standorte vor. Die geopolitische Achse bewegt sich noch schneller, in Monaten statt in Jahren, und verschiebt das Optimum entsprechend häufiger.

03

Flexibilität hat einen Preis, den keine Investitionsrechnung ausweist

Sobald das Optimum wandert, wird die Ausstiegsfrage wichtiger als die Einstiegsfrage: Was kostet es, diesen Standort in fünf Jahren wieder aufzugeben? Die Finanztheorie hält dafür seit Jahrzehnten einen Rahmen bereit, die Realoptionsanalyse. Ihr Kernsatz nach Robert Pindyck am MIT: Je größer die Unsicherheit, desto größer der Wert der Handlungsoptionen und der Anreiz, sie sich zu erhalten.3

Kapitalwert und interner Zinsfuß erfassen das nicht: Sie bewerten einen festgelegten Zahlungsstrom und kennen keine Position für die Möglichkeit, ihn zu ändern. Die Realoptionstheorie benennt drei solche Möglichkeiten: den Standort zu wechseln, eine Entscheidung aufzuschieben, ein Engagement aufzugeben. Jede hat unter Unsicherheit einen Wert, der in der Investitionsrechnung nicht auftaucht.

Empirisch reagieren Unternehmen umgekehrt: Dieselbe Unsicherheit, die Flexibilität wertvoller macht, lässt sie ihre Investitionen zurückfahren.4 Teuer ist beides: Das Erstarren gibt Marktposition an Wettbewerber ab, die weiter handeln, das unveränderte Festhalten am ursprünglichen Plan trägt das volle Risiko der gebundenen Investition. Wer stattdessen gezielt in Optionalität investiert, kauft sich die Möglichkeit, die Entscheidung später ohne Totalverlust zu korrigieren.

Martin Kieckebusch
In 25 Jahren habe ich keine Investitionsvorlage gesehen, die Rückbau, Sozialplan und den Anlauf am Ersatzstandort beziffert.
Martin KieckebuschAM&M Business Advisory
04

Flexibilität entsteht nur mit Tiefensicht

Wie diese Optionalität in der Praxis aussieht, zeigen Standortdaten japanischer Multinationaler von 2009 bis 2022: Auf steigendes geopolitisches Risiko reagierten die Unternehmen nicht mit Entkopplung oder Rückverlagerung, sondern mit geografischer Diversifizierung. Verlagerung schreibt versunkene Investitionen ab und gibt eingespielte Lieferantennetze auf, deshalb sichern Firmen schrittweise ab statt den großen Schnitt zu machen.5

Diversifizierung senkt das Risiko aber nur, wenn ein Unternehmen weiß, worauf es sich verlässt, und an dieser Stelle endet bei den meisten die Sicht.

Tier 1
95%
der Unternehmen haben Sicht
Tier 2 und tiefer
42%
der Unternehmen haben Sicht
Seit 2022
rückläufig
die Sicht jenseits von Tier 1

McKinsey & Company, Decoding disruption to reshape manufacturing footprints, Januar 2026

In dieser Lücke sitzt das Klumpenrisiko, das eine Standortentscheidung im Nachhinein entwertet: Zwei Werke in zwei Ländern beziehen dieselbe Komponente von demselben Vorlieferanten, und weil dieser Vorlieferant auf Ebene drei liegt, taucht er in der Entscheidungsvorlage nicht auf. Ohne diese Tiefensicht verschiebt eine Verlagerung nur die Adresse.

Flexibilität entsteht damit aus einem laufenden Prozess, der die Lieferkette bis in die tieferen Ebenen sichtbar hält und jedes Ereignis in seine Wirkung auf den eigenen Footprint übersetzt. Ein Gutachten liefert diesen Stand einmal und veraltet ab dem Abgabetag, eine laufende Beobachtung rechnet bei jeder Verschiebung neu.

Was das für die Standortentscheidung heißt

Kosten und geopolitisches Risiko gehören in dieselbe Rechnung, und diese Rechnung muss stehen, bevor das Kapital gebunden ist. Das folgende Cockpit trägt beide Achsen zusammen: Lohnkosten auf der einen, den tagesaktuell berechneten Pangea Risk Score auf der anderen.8 Wie schwer das Risiko gegenüber den Kosten wiegt, ist eine Entscheidung des Hauses und keine Eigenschaft der Daten, deshalb steht dieses Gewicht hier als Regler.

Die Kosten-Risiko-Matrix

16 europäische Standorte, beide Achsen veränderbar

Voreinstellung
ZeithorizontLohnkosten fortgeschrieben bis
2036
RisikogewichtAnteil des Risikos an der Eignung
50 %
Geopolitischer StressAufschlag auf die Risikoachse
+0
Pangea Risk Score →
Günstig, aber riskant Teuer und riskant Zielquadrant Teuer, aber stabil
Lohnkosten (€/h) →
Eignung nach Ihrer Gewichtung

Kostenachse: Eurostat Gesamtarbeitskosten je Stunde in der Industrie, Stand 2025, fortgeschrieben mit der beobachteten Rate 2016 bis 2025. Risikoachse: Pangea Risk Score und seine Dimensionen, Stand . Die Eignung ist keine Empfehlung, sondern die Folge der hier gesetzten Gewichte. Der Stressaufschlag ist illustrativ und keine Prognose.

Ein Standort, der vor zehn Jahren im Zielquadranten lag, kann heute im riskanten liegen, ohne dass dort eine einzige Entscheidung gefallen wäre: Es genügt, dass die Löhne schneller steigen als im Referenzland und der Risikostand sich verschiebt. Weil die klassische Methode das Risiko nie als eigene Achse geführt hat, blieb diese Wanderung unsichtbar, bis das Kapital gebunden war. Wer den Zeithorizont im Cockpit von heute auf zehn Jahre schiebt, sieht die Kostenseite dieser Wanderung in wenigen Sekunden; die Risikoseite legt der Stressaufschlag darüber.

Drei Konsequenzen für die Standortentscheidung

ARisiko als eigene Achse rechnen, nicht als Anhang

Geopolitik gehört in dieselbe Matrix wie Lohn, Energie und Steuern, mit eigener Achse und eigenem Gewicht. Datierbare Ereignisse wie der November 2026 lassen sich dort als Szenario-Korridor gegen einen konkreten Termin abbilden, statt in einer Punktannahme zu verschwinden.

KOSTEN eine Zahl KOSTEN RISIKO eine Position
BErst die Lieferkette sehen, dann den Standort wählen

Eine Standortentscheidung ist nur so belastbar wie die Sicht auf die tieferen Ebenen. Ein diversifizierter Footprint nützt wenig, wenn drei Ebenen tiefer ein einzelner Zulieferer aus einer Risikoregion sitzt, der im Entscheidungsprozess nie auftauchte.

TIER 1 TIER 2 Klumpen
CFlexibilität einpreisen, nicht das Optimum fixieren

Footprint ist eine laufende Funktion. Was am Ende zählt, ist die Fähigkeit, die Entscheidung anzupassen, und diese Fähigkeit hat einen Preis, der in die Rechnung gehört, bevor investiert wird.

einmal fixiert laufend entschieden

Was sich verschiebt

Der Markt bearbeitet diesen Wandel bereits von zwei Seiten: Beratungen liefern die Methodik, für Großkonzerne und zu entsprechenden Honoraren, Monitoring-Plattformen beantworten die Frage, wo es gerade brennt. Dazwischen fehlt der Preis der Flexibilität, also die Zahl, die in der Investitionsvorlage neben Lohn, Energie und Steuern stehen müsste.

Die Unternehmen, die in den kommenden Jahren tragfähige Standortentscheidungen treffen, führen Kosten und Risiko in derselben Rechnung, sehen ihre Lieferkette bis in die Tiefe und rechnen nach, sobald sich eine der beiden Achsen bewegt. Der DACH-Mittelstand bringt dafür zwei Stärken mit, die in keiner Kostenmatrix stehen: Ingenieurstiefe und die geübte Fähigkeit, komplexe Entscheidungen unter Unsicherheit zu treffen. Offen ist, mit welcher Informationsbasis er diese Stärke einsetzt.

Sprechen wir über Ihre bevorstehenden Footprint-Entscheidungen

25 Jahre Standort- und Restrukturierungspraxis im Advanced Manufacturing, verbunden mit laufender geopolitischer Risikoanalytik. Wir rechnen Ihre nächste Entscheidung gegen beide Achsen, bevor Kapital gebunden ist.

Gespräch anfragen contact@pangea-intelligence.eu
Advanced Manufacturing & Mobility
Martin Kieckebusch

Gründer der AM&M Business Advisory, berät seit über 25 Jahren Unternehmen der Advanced Manufacturing und Mobility-Industrie in strategischer Transformation und Performance-Verbesserung.

Supply Chain & Geopolitik
Felix Kleiner

Leitet Pangea Intelligence und schreibt darüber, wie Geopolitik auf Lieferketten durchschlägt, mit Fokus auf kritische Abhängigkeiten und Nearshoring-Dynamiken.

Quellenverzeichnis
  1. Andaman Partners - Trade Policy Uncertainty Has Become a Structural Feature of the Global Economy, 2026
  2. UNCTAD - Trade and Development Foresights 2026 (April 2026) und Global Trade Update (Januar 2026)
  3. Robert S. Pindyck / Dixit & Pindyck - Investment under Uncertainty und Lectures on Real Options, MIT
  4. Wei & Xie - Managerial Flexibility, Uncertainty, and Corporate Investment: The Real Options Effect, empirische Evidenz zum Investitionsrückgang unter Unsicherheit
  5. CEPR / VoxEU - Geopolitical Risk and Supply Chain Diversification (Standortdaten japanischer Multinationaler 2009-2022)
  6. Bundesbank - Deutsche Direktinvestitionsbestände in China zum Jahresende 2024, unmittelbare und mittelbare Direktinvestitionen
  7. Trade Policy Uncertainty Index (Caldara, Iacoviello, Molligo, Prestipino & Raffo) und Geopolitical Risk Index (Caldara & Iacoviello)
  8. Pangea Intelligence - Risk Score Methodology und Score-Historie
  9. EZB - Economic Bulletin 6/2025, Focus-Box zur Seltenerd-Exposition europäischer Unternehmen
  10. MOFCOM/GAC - Ankündigungen Nr. 55-58, 61 und 62 (Oktober 2025) sowie Aussetzung durch Ankündigung Nr. 70 (November 2025)
  11. US Supreme Court - Learning Resources v. Trump / Trump v. V.O.S. Selections, 20.02.2026; US CBP - IEEPA Duty Refunds; CIT und Federal Circuit zu den Section-122-Ersatzzöllen, Mai/Juni 2026
  12. White & Case / UNCTAD - Section 232 und Strukturanalyse US-Zollpolitik 2026
  13. USTR / Vietnam Briefing - US-Vietnam Framework Agreement, Oktober 2025
  14. McKinsey & Company - Decoding disruption to reshape manufacturing footprints, Januar 2026
  15. Reshoring Initiative - Total Cost of Ownership Estimator und Methodik, 2025
  16. Eurostat - Gesamtarbeitskosten je Stunde in der Industrie (lc_lci_lev, NACE B-E), Datenstand 2025
← Alle Reports